Stop-Loss

Stop Loss Order ist das persönliche Risikomanagement der Anleger. Der Wertpapierauftrag mit Stop Loss Limit, kann automatisch oder mental ausgeführt werden. Stop Loss Order, helfen dem Anleger eventuelle Verluste zu begrenzen. Es geht bei Stop-Loss-Orders um ein ganz persönliches Risikomanagement. Anleger mit wenig Zeit, bevorzugen in der Regel die automatische Stop-Loss-Order. Alle anderen geben wahrscheinlich, dem mentalen Stop-Loss-Order, den Vorzug.

Bei dem automatischen Stop-Loss-Orders, wird beim Wertpapierauftrag ein Limit gesetzt. So kann das Risiko der einzelnen Positionen, schon vorher begrenzt werden. Nach dem Kauf, legen die Anleger fest welchen Verlust sie bereit sind, in Kauf zu nehmen. An der Börse wird der Auftrag des Anlegers platziert und die jeweilige Position wird verkauft, sobald das Limit erreicht ist.

Ein Wertpapierauftrag mit automatischem Stop loss Limit, hat aber auch seine Tücken. Sobald der Kurs das Limit unterschreitet, werden die Wertpapiere zum nächsten Kurs unlimitiert verkauft. Der Nachteil bei kleineren Werten ist, dass es zu niedrigeren Verkaufskursen kommen kann. Oftmals wird auch, gerade bei hohen Tagesschwankungen, eine Position ausgestoppt, die sich gleich darauf wieder erholt.

Mentale Stopps, sind zwar aufwendig, sie bieten aber dem Anleger viele Vorteile. Beim mentalen Stop, setzt sich der Anleger selbst, einen gedanklichen Stoppkurs. Wenn dieser, entweder beim Tages- oder Wochenschlusskurs unterschritten wird, erteilt der Anleger selbst den Verkaufsauftrag, der mit einem Limit versehen werden kann.

Wichtig ist beim mentalen Stop-Loss-Orders, dass der Anleger seine Positionen ständig im Auge behält. So ist man aber auch vor dem Nachteil geschützt, dass man unglücklich ausgestoppt wird. Mit den Stopps, kann man das Risiko stark begrenzen, der Anleger, muss dafür aber die nötige Selbstdisziplin und Zeit aufbringen.